Mit Erasmus eine Woche nach Krakau

 

Gruppenbild

von links Agnieszka Baran und

Barbara Kaszkur-Niechwie,

unsere beiden beiden Kursleiterinnen

 

Hotel "Rubinstein" in Krakau

Seit nunmehr zwei Jahren schickt die Volkshochschule Krempe e.V. regelmäßig Mitarbeiter des Vorstandes, Dozenten und ehrenamtliche Unterstützer zur Fortbildung in die verschiedensten europäischen Länder. Ob nach Island, Polen, Italien oder Spanien, das Programm ERASMUS+ und die vielfältigen Kontakte der Volkshochschule zu internationalen Bildungsträgern der Erwachsenenbildung machen diese Bildungsreisen möglich. Aktuell verbrachte eine Gruppe von 15 Bildungshungrigen eine unvergessliche Woche in Krakau, der polnischen Stadt des Weltkulturerbes. Das Thema der Woche „Bildung im Alter“ wurde vom Projektpartner Addenda Foundation sehr praxisnah umgesetzt, allerdings komplett in englischer Sprache. Angesichts der nicht so guten Englischkenntnisse einiger Teilnehmenden musste die Vorsitzende und Projektleiterin der Kremper Volkshochschule, Maria Meiners-Gefken, im Vorfeld viel Motivationsarbeit leisten. Jedoch durch den guten Kenntnismix in der Gruppe und ausreichend Zeit für Übersetzungen verging die Woche für alle wie im Flug. Agnieszka Baran und Barbara Kaszkur-Niechwiej vom polnischen Projektpartner erwiesen sich als Expertinnen der Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Bildung für ältere Menschen. „Auch das ist ein aktuelles Thema bei unserer ländlichen Volkhochschule“, so Maria Meiners-Gefken. Sie betont, dass es angesichts des demografischen Wandels besonders wichtig ist, sich mit den speziellen Bildungsbedarfen der älteren Mitbürger zu beschäftigen.

Krakau, Marktplatz

 

 

Fassaden

 

 

Lebenslanges Lernen hört eben nicht mit 60 Jahren auf.

Der Unterricht erstreckte sich nicht nur auf die reine Vermittlung von theoretischen Grundlagen des Lernens. Er ließ auch Raum für Besuche verschiedener Museen, die in das aktive Lernen einbezogen wurden. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer vom lebendigen Flair der Stadt,

von der hippen Szene im alten jüdischen Viertel und vor allem von der Gastfreundschaft der Menschen. Zurzeit laufen die Planungen für eine

nächste ERASMUS-Reise mit dem gleichen Lernziel im November nach Rom. Diese Reise wird mit weiteren

15 Personen durchgeführt und ist bereits ausgebucht. Im kommenden Jahre stehen zwei weitere Reisen an, unter anderem nach Teneriffa.

Dann geht es um die Rolle des Ehrenamtes in der Erwachsenenbildung. Informationen zum ERASMUS Programm und den geförderten

Bildungsreisen der Volkshochschule Krempe e.V. bei maria.meiners-gefken@vhs-krempe.de.

Dr. Maria Meiners-Gefken

 

 

Mit Erasmus+ nach Zlotow in Polen

Im Rahmen des Bundesprogramms ERASMUS+ fand für zehn Dozenten und ehrenamtliche Unterstützer der Volkshochschule Krempe e.V. ein weiterer Lernaufenthalt im europäischen Ausland statt. Nach dem ersten Aufenthalt im März 2018 in Island ging es diesmal nach Zlotow, einer polnischen Gemeinde ca. 100 Kilometer von Posen entfernt. Als Gäste der Uniwersytet Ludowy in Radawnica tauschten sich die Teilnehmer der Bildungsreise mit den Gastgebern über die Besonderheiten der polnischen Erwachsenenbildung aus. Im Fokus standen die Bildungsangebote in der Senioren- und Behindertenbetreuung. Sowohl in intensiven Gruppengesprächen mit den polnischen Kollegen als auch bei Exkursionen in soziale Einrichtungen wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Arbeit mit pflegebedürftigen älteren und behinderten Menschen deutlich. „Während wir hier in Deutschland die Unterstützung von polnischen Kräften nutzen, sind es in Polen Pflegekräfte aus der Ukraine“, so Karin Hansen-Drechsler, die als Kümmererin in Neuenbrook aktiv ist. Beeindruckt waren die deutschen Gäste von der Vielfalt der Projekte in den besuchten Pflegeeinrichtungen.  Ob der großzügig eingerichtete PC-Raum mit Internet, die von den Bewohnern selbst organisierte Bibliothek oder die unter fachlicher Anleitung erstellte Fotoausstellung, viele neue Ideen für die eigene Arbeit in der Erwachsenenbildung wurden mit nach Deutschland genommen. Eine besondere Herausforderung war es für alle Beteiligten, sich zumindest in Polnisch zu begrüßen, zu bedanken und zu verabschieden. Gar nicht so einfach, da waren sich alle einig.

„Das ERASMUS Projekt bietet uns die besten Möglichkeiten, einen Einblick in die europäische Vielfalt der Erwachsenenbildung zu erhalten. Jede Reise zu Kollegen in den Nachbarländern gibt uns neue Impulse, die unsere eigene Bildungsarbeit voranbringt“, betont Maria Meiners-Gefken als VHS-Leiterin. Die nächsten geförderten Bildungsreisen gehen 2019 nach Krakau und Rom.

Informationen dazu sind erhältlich unter maria.meiners-gefken@vhs-krempe.de

Dr. Maria Meiners-Gefken

 

Universität

 

 

Gruppenbild mit den polnischen Kollegen

Magda Przybyla und Jakub Mincewicz (3. und 4. von rechts)

 

Besuch in einem

polnischen Altenheim

 

 

Die vhs Krempe e.V. erweitert Kompetenzen mit Erasmus+

Besuch in Borganes auf Island

 

Was hat das Polarlicht in Island mit interkultureller Kompetenz zu tun? Zunächst einmal nichts.

Zu einem ganz anderen Ergebnis kommen neuerdings 15 Mitarbeiter, Dozenten und ehrenamtliche Unterstützer der

Volkshochschule Krempe e.V.. Im März 2018 brachen sie zu einer einwöchigen Bildungsreise nach Borgarnes, einer kleinen Stadt in Island auf. Hier setzten sie sich im Rahmen eines Kurses mit dem Thema „Migration, Rassismus und Diskriminierung“ auseinander – einem aktuellen Thema, mit dem die vhs Krempe im Rahmen ihrer Integrationsarbeit mit den Flüchtlingsfamilien täglich zu tun hat. Dieser Kurs wurde über das Erasmus+ Projekt der vhs Krempe e.V. gebucht und von InterCultural Iceland umgesetzt. Ziel des Projektes ist es, sich mit der zunehmenden Vielfalt in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzten und durch Praxisdialoge auf internationaler Ebene die eigene kulturelle Kompetenz zu reflektieren. „Zu Beginn waren wir ziemlich aufgeregt, was uns da erwartet“, so Birgit Riemann, die die Flüchtlingsarbeit vor Ort unterstützt. „In Rollenspielen erlebte ich Situationen, in denen ich genau nachvollziehen konnte, wie sich unsere Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan ohne Kenntnisse der Sprache und des Systems fühlen“, bemerkte Karin Hanssen, die als Dozentin seit Jahren den Deutschkurs bei der vhs managt.  Dass die professionelle Leitung des Seminars durch Gudrun Petursdottir, was übersetzt die Tochter von Petur bedeutet, den Erfolg des Seminars garantierte, darin waren sich alle Teilnehmer einig. Natürlich lernt man im Projektverlauf auch Land und Leute unserer Nachbarländer kennen.

Und hier kommt das Polarlicht wieder zum Zuge.

Tatsächlich gelang es einigen Teilnehmern am Abend des ersten Kurstages einen Blick auf das berühmte nordeuropäische

Phänomen am Himmel zu erhaschen. Seitdem sind für sie das Polarlicht und die interkulturelle Kompetenz eindeutig im Zusammenhang zu sehen.

Die Volkshochschule plant zurzeit die nächste Erasmus+Reise. Vom 16. bis zum 20. August geht die Fahrt zum polnischen Projektpartner in Zlotow, einer ländlichen Gemeinde ca. 100 km nördlich von Poznan.

Auch diese Reise wird gefördert über das Programm Erasmus+.

Informationen unter www.vhs-krempe.de oder maria.meiners-gefken@vhs-krempe.de

 

Dr. Maria Meiners-Gefken

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