Warum Onlinebanking?

 

Mit dieser Frage beschäftigten sich circa 20 Zuhörerinnen und Zuhörer in einer Gemeinschaftsveranstaltung der Bürgerinformation Krempermarsch (BIK), der Volkshochschule Krempe e.V. und der Sparkasse Westholstein. Nachdem die Sparkassenfiliale in Krempe zum Jahresbeginn 2018

endgültig ihre Türen geschlossen hat, wurde das Pro und Contra vom Onlinebanking vor allem bei der älteren Bevölkerung immer wieder thematisiert. Stephan Haack, Sandra Hoppenrath und Thea Paris von der Filiale Glückstadt und Horst informierten jetzt mittels einer Demonstrationsversion anschaulich die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten des Onlinebankings.

Natürlich kam an diesem Abend auch die Frage nach der Sicherheit des Onlinebankings. Stephan Haack, Direktor der Filiale Glückstadt und Horst, konnte anhand der unterschiedlichen Sicherungsverfahren deutlich machen, dass es sich bei diesem Verfahren um ein absolut sicheres Bankengeschäft handelt. Voraussetzung dafür ist natürlich der verantwortungsvolle Umgang mit den persönlichen Passwörtern. „Gerne stehen wir für weitere Fragen in unserer Filiale zur Verfügung. Sprechen Sie uns gerne an“, so Sandra Hoppenrath.

Alle, die die Demonstrationsversion selber einmal testen möchten und dabei Unterstützung benötigen, wenden sich bitte an Maria Meiners-Gefken von der BIK. Hier können Termine vereinbart werden und der Vorgang am PC in aller Ruhe nachvollzogen werden.

m.meiners-gefken@amt-krempermarsch.landsh.de oder 04824 406 92 48

 

 

Digitaler

Klönschnack

Bilder aus Kremperheide

 

Wohnortnahe seniorengerechte Lernangebote für PC und Handy in Kleinstgruppen, das ist die Grundidee der „digitalen Klönschnacks“.

Diese werden zurzeit im Rahmen des Projektes „von offline zu online“ durch die Volkshochschule Krempe e.V. in Kooperation mit der

Bürgerinformation Krempe (BIK) in verschiedenen Gemeinden der Krempermarsch durchgeführt. Bereits zum dritten Mal trafen sich jetzt interessierte Senioren aus Kremperheide und Dägeling in der Altentagesstätte am St. Johannes Platz in Kremperheide.  

Ging es in den vorherigen Meetings um Fragen zum eigenen Handy, zum Einrichten von Emailadressen und zum Googlen im Internet, stand jetzt die Erstellung einer digitalen Postkarte auf dem Plan. Hierbei können eigene Fotos digital in eine einzigartige Postkarte eingefügt werden und diese

dann mit persönlichen Worten versehen direkt online versendet werden.  „In zwei bis drei Tagen sind diese dann im Postkasten der Empfänger“,

so Britt Kaufmann, die Koordinatorin des Projektes. Bei der Umsetzung der digitalen Klönschnackrunden, die bisher auch in Bahrenfleth, Grevenkop

und Krempe stattgefunden haben, wird Kaufmann von einer Gruppe junger Helfer unterstützt. „Natürlich wissen wir auch nicht alles, aber zusammen

im Team können wir viele Fragen beantworten und Tipps geben“, betonen Merle Giebeke, 19-jährige Abiturientin aus Krempe und Vincent Weise,

17-jähriger Schüler aus Grevenkop.   

Die Digitalisierung unseres Alltags ist im vollen Gang. Viele ältere Menschen stehen dieser Veränderung sehr skeptisch gegenüber, können hier

nicht Schritt halten. „Hier bietet das Projekt gute Möglichkeiten, den Bedenken und Fragen der Senioren zu begegnen und sie schrittweise

zu begleiten“, so Maria Meiners-Gefken von der BIK. In diesem Zusammenhang sind bereits nächste Termine geplant.

Am 5. Juni um 19.00 Uhr findet im Haus der Krempermarsch eine Einführung in das Thema Onlinebanking durch die Sparkasse Westholstein statt.

Am 24. Juli um 15.00 Uhr findet der nächste digitale Klönschnack in der Altentagesstätte in Kremperheide statt.

Das Projekt „von offline zu online“ wird gefördert mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung und ist für die Teilnehmer kostenlos.

Es läuft am 31. August 2018 aus.

www.vhs-krempe.de,  vonofflinezuonline@vhs-krempe.de

Projekt „von offline zu online“ erfolgreich gestartet

„Die Emails kommen nicht an“. Dieses Notebookproblem einer Kremper Seniorin war die erste Aufgabe für Merle Giebeke aus Krempe, die ihr Fachwissen dem Projekt „von Offline zu online“ der Volkshochschule Krempe e.V. zur Verfügung stellt. Das durch die Robert Bosch Stiftung geförderte Projekt zielt darauf ab, die digitalen Kompetenzen von 50 + -Bürgern der Krempermarsch in kleinen Gruppen und vor Ort in den Gemeinden zu stärken. Die 18-Jährige Abiturientin, die zurzeit als Schulbegleiterin arbeitet und im nächsten Jahr ihr Studium im sozialen Bereich starten möchte, war sofort begeistert von der Projektidee.  „Ob Fragen zum Laptop, Handy oder Tablet, ich versuche alles so langsam und einfach zu erklären, dass es auch verstanden wird“, so Merle Giebeke. Und wenn sie die Frage selbst nicht beantworten kann, gibt sie diese an weitere jüngere und ältere Mitstreiter in der Projektgruppe weiter. Ihr erstes Beratungsgespräch mit Anna Bartoszynski, 64 jährige Seniorin aus Krempe war auf alle Fälle ein voller Erfolg.  Diese kann ihre Weihnachtsemails nun rechtzeitig verschicken.  „Wir möchten den Menschen Mut machen, sich mit der digitalen Welt zu beschäftigen“, erklärt Britt Kaufmann als Ansprechpartnerin für das bis Ende August 2018 laufende Projekt. „Es gibt keine dummen Fragen und wir bieten Gelegenheit vieles einfach auszuprobieren“, ergänzt sie. Folgende weiteren Termine stehen bereits fest: Am 9. Januar um 15:00 Uhr findet in der Altentagesstätte in Kremperheide der erste sogenannte „digitale Klönschnack“ statt. Ein zweiter folgt im Gemeindehaus in Bahrenfleth am 17. Januar um 16.00 Uhr. Der PC-Treff 50+ beginnt am 9. Januar um 18.00 Uhr im EDV-Raum des Schulverbandes am Burggraben in Krempe. Am 24. Februar plant die VHS in Kooperation mit der Bürgerinformation Krempe einen digitalen Aktionstag.

Weitere Informationen www.vhs-krempe.de

Von offline zu online

 

 

 

 

 

DasTeam

 

Der am Samstag, 24. Februar 2018 in der Mensa des Schulverbandes durchgeführte „Digitale Aktionstag“ des Projektes „von offline zu online“ war ein voller Erfolg. „Mit Hilfe aller beteiligten Dienstleister und Vereine ist es uns gelungen ein Event für Neugierige zu schaffen, bei dem die vielfältigen digitalen Nutzungsmöglichkeiten unseres Alltags ausprobiert werden können,“ so Britt Kaufmann als Koordinatorin der Veranstaltung. Die Volkshochschule Krempe e.V. und die Bürgerinformation Krempermarsch (BIK) hatten zu dieser erstmalig stattfindenden Veranstaltung zahlreiche Kooperationspartner mit ins Boot geholt. Die Liste reichte über die Sparkasse Westholstein, die AOK NordWest, die Itzehoer Stadtwerke, die Polizeidirektion Itzehoe, das Amt Krempermarsch, den TuS Krempe und die Stadtbücherei Krempe hin zu engagierten Mitmachern der Projektgruppe. Die Besucher konnten sich zu verschiedensten digitalen Themen informieren. Ob das denkende Haus erkunden, den Personalausweis der Zukunft kennen lernen, die Tageszeitung per online lesen, Fitness und Bewegung digital erfahren, schnell eine digitale Postkarte an Verwandte verschicken oder den Kölner Dom mit der 3-D-Brille erkunden, vieles war möglich. Ein digitales Quiz lockte mit lukrativen Preisen. In der Ersten-Hilfe-Werkstatt konnten erste Probleme mit EDV und Smartphone schnell vor Ort behoben werden. Natürlich war auch für Kaffee und für Kuchen gesorgt, der von fleißigien Helfern gesponsert wurde. „Wir möchten die Menschen ermutigen, sich mit den technischen und digitalen Veränderungen im Alltag auseinanderzusetzen und ihre Berührungsängste verlieren“, so Maria Meiners-Gefken als BIK-Verantwortliche. Das Projekt wird noch bis zum 31. August 2018 von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

 

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