Die vhs Krempe e.V. erweitert Kompetenzen mit Erasmus +

 

Was hat das Polarlicht in Island mit interkultureller Kompetenz zu tun? Zunächst einmal nichts.

Zu einem ganz anderen Ergebnis kommen neuerdings 15 Mitarbeiter, Dozenten und ehrenamtliche Unterstützer der

Volkshochschule Krempe e.V.. Im März 2018 brachen sie zu einer einwöchigen Bildungsreise nach Borgarnes, einer kleinen Stadt in Island auf. Hier setzten sie sich im Rahmen eines Kurses mit dem Thema „Migration, Rassismus und Diskriminierung“ auseinander – einem aktuellen Thema, mit dem die vhs Krempe im Rahmen ihrer Integrationsarbeit mit den Flüchtlingsfamilien täglich zu tun hat. Dieser Kurs wurde über das Erasmus+ Projekt der vhs Krempe e.V. gebucht und von InterCultural Iceland umgesetzt. Ziel des Projektes ist es, sich mit der zunehmenden Vielfalt in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzten und durch Praxisdialoge auf internationaler Ebene die eigene kulturelle Kompetenz zu reflektieren. „Zu Beginn waren wir ziemlich aufgeregt, was uns da erwartet“, so Birgit Riemann, die die Flüchtlingsarbeit vor Ort unterstützt. „In Rollenspielen erlebte ich Situationen, in denen ich genau nachvollziehen konnte, wie sich unsere Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan ohne Kenntnisse der Sprache und des Systems fühlen“, bemerkte Karin Hanssen, die als Dozentin seit Jahren den Deutschkurs bei der vhs managt.  Dass die professionelle Leitung des Seminars durch Gudrun Petursdottir, was übersetzt die Tochter von Petur bedeutet, den Erfolg des Seminars garantierte, darin waren sich alle Teilnehmer einig. Natürlich lernt man im Projektverlauf auch Land und Leute unserer Nachbarländer kennen.

Und hier kommt das Polarlicht wieder zum Zuge.

Tatsächlich gelang es einigen Teilnehmern am Abend des ersten Kurstages einen Blick auf das berühmte nordeuropäische

Phänomen am Himmel zu erhaschen. Seitdem sind für sie das Polarlicht und die interkulturelle Kompetenz eindeutig im Zusammenhang zu sehen.

Die Volkshochschule plant zurzeit die nächste Erasmus+Reise. Vom 16. bis zum 20. August geht die Fahrt zum polnischen Projektpartner in Zlotow, einer ländlichen Gemeinde ca. 100 km nördlich von Poznan.

Auch diese Reise wird gefördert über das Programm Erasmus+.

Informationen unter www.vhs-krempe.de oder maria.meiners-gefken@vhs-krempe.de

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