Fahnenschwenken als neues Hobby entdeckt!

 

talentCAMPus 2018

Osterferien

 

 

Fahnenschwenken zwischen Tradition und Moderne, das war das Motto des aktuellen talentCAMPus der Volkshochschule Krempe e.V. in den Osterferien. 17 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren tauchten eine Woche lang ein in die Zeit des mittelalterlichen Krempes. Im Mittelpunkt dabei standen die Kremper Fahnenschwenker und die Gilde. Diese fanden ihren Ursprung in dieser Zeit und prägen auch heute noch das Bild der kleinsten Stadt in Holstein. Die Teilnehmer der Ferienwoche hinterfragten nicht nur die Veränderungen der Traditionen und des Brauchtums, sondern auch die persönlichen und sozialen Fähigkeiten der Menschen, die für ein soziales Miteinander in der damaligen Zeit wichtig waren.  Nach dem gemeinsamen Frühstück im Vereinsheim des TuS Krempe erkundeten die Kinder und Jugendlichen vormittags mit Fotoapparaten bewaffnet Stadt und Leute. Natürlich stand das Archiv der Alten Stadtgilde im Erkundungsplan. Am alten Stadtmodell konnte der amtierende Ältermann der Stadtgilde, Wolfgang Dörner, genau erklären, wo die alten Stadttore zu finden waren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen widmete sich eine Gruppe dann um die Auswertung und Bearbeitung der geschossenen Fotos. Diese wurden in der Abschlusspräsentation am letzten Veranstaltungstag den Eltern und Freunden erklärt. Eine andere Gruppe wurde unter Leitung von Nico Feldhaus, selbst Kremper Fahnenschwenker, in die Kunst des Schwenkens eingeweiht. „Die Fahnen werden mit der Zeit ganz schön schwer“, so Christian Rave aus Süderau. Mit viel Applaus konnte diese Gruppe ihr Können am Abschlusstag unter Beweis stellen. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir in dieser Woche so viel erreichen würden“, stellte Nico Feldhaus voller Begeisterung fest. Die Teilnehmer bekundeten ihr Interesse an weiteren Trainingseinheiten.

Unter dem Motto „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ werden die ganztägigen Maßnahmen des talentCAMPus finanziert mit Mitteln des Bundes und sind daher kostenlos für alle Teilnehmenden. Sie zielen darauf ab, neben kultureller Bildung auch die interkulturellen, sprachlichen und sozialen Kompetenzen der Kinder zu fördern. Die VHS Krempe e.V. hat für die letzten zwei Wochen in den Sommerferien bereits die Anträge gestellt. Hier geht es dann um zwei ganz unterschiedliche Themen: Feuerwehr und Hip Hop. Die Projekte werden jeweils im Bündnis mit dem Jugendpfleger, der Integrationsbeauftragten, den Panthers Cheerleading Krempe e.V., dem TuS Krempe und der Stadtfeuerwehr vor Ort umgesetzt.  Weitere Informationen unter maria.meiners-gefken@vhs-krempe.de

Motto:

Fahnenschwenken zwischen Tradition und Moderne

 

 

 

Harlem Jump - Hot Swing in Krempe

 

Swing, Jump-Blues und früher Rhythm 'n Blues, das war das Motto am 17. Februar 2018 in der Willi-Steinmann-Halle. Auf Einladung der Volkshochschule Krempe gastierte mit Harlem Jump eine der traditionsreichsten Hot Swing Bands des norddeutschen Raums. Rund 100 Zuhörer waren begeistert von der eindrucksvollen und authentischen Musik der neun Musiker. Das vom Sänger Nicolo Kramer moderierte Programm mit Titeln u.a. von Duke Ellington, Louis Jordan, B.B. King oder Nat King Cole kam bei den Zuhörern gut an, die Stimmung war gut.

Weitere Informationen zur Band: www.harlemjump.de

 

 

Unerwartet hoher Andrang beim Vortrag über die Kremper Au!

 

Damit hatten die Veranstalter nicht gerechnet. Peter Rehfeld als Referent und Maria Meiners-Gefken als Vorsitzende der Volkshochschule Krempe e.V. waren über das unerwartet hohe Interesse am Bildervortrag über die Kremper Au im Jahre 1960 positiv überrascht. Mit fast 70 Besuchern aus Krempe und Umgebung war der Alte Gerichtssaal im Haus der Krempermarsch am 6. Januar bis auf den letzten Platz besetzt. „Wir mussten leider mehrere Interessenten wieder nach Hause schicken“, so die Leiterin der VHS. Die in den 50er und 60er Jahren vom Kremper Drogisten Kurt Rehfeld aufgenommenen Fotografien der Krempau von der Quelle bis zur Mündung waren in langwieriger Arbeit durch seinen Sohn Peter Rehfeld gesichtet und digitalisiert worden.  Viele Besucher konnten als Zeitzeugen zusätzliche Informationen und Hinweise zu den Bildern geben. „Es ist für viele heute kaum noch vorstellba, wie die Kremper Au früher direkt durch die Stadt Krempe geflossen ist“, so der Referent. Heute umfließt sie Krempe über den Hohenfelder Umlaufkanal.

Aufgrund des großen Interesses wird der Vortrag wiederholt. Dieser findet statt am Samstag, 3. Februar um 16.00 Uhr im Haus der Krempermarsch, Stiftstr. 16a in Krempe. Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 3 Euro erhoben.

 

 

Referent Peter Rehfeld

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