Nachbarschaftsfest 2018 im Kulturtreff Krempermarsch

 

 

Der Freundeskreis der Flüchtlinge in Krempe und die Volkshochschule Krempe feierten ihr diesjähriges Nachbarschaftsfest im Rahmen der Interkulturellen Woche am Sonntag, 23. September in Krempe. Aufgrund der Wetterlage fand die Veranstaltung in den Räumlichkeiten der

Elimgemeinde statt. Fast 50 Besuchern, darunter viele Kinder, konnten mit dem Zauberer Charly und bei Live Musik einen geselligen Nachmittag verbringen. Das internationale Büfett wurde durch die Besucher selbst bestückt.

 

Dr. Maria Meiners-Gefken

Auf den Spuren

der Zementfabrik Alsen 

Trotz rechnerischem Wetter begaben sich am Samstag, 22. September 27 Personen auf die Spuren der ehemaligen Zementfabrik Alsen vor dem Delfttor in Itzehoe. Das Zementwerk Alsen war bis 1982 eine Industrieanlage, welche die Geschichte Itzehoes maßgeblich geprägt hat. Von dem ehemaligen Hauptwerk ist aktuell nur noch ein Gebäude-Relikt erhalten. Heute nutzt der Förderverein Planet-Alsen e.V. das Gelände, um unterschiedliche Projekte mit dem Ziel der kulturellen, künstlerischen und architektonischen Entwicklung umzusetzen. Das wichtigste Ziel des Vereines ist jedoch die Erhaltung der noch verbliebenen Gebäude in ihrem ursprünglichen Zustand und die Bewahrung des Ortes.

Willi Breiholz, ein in der Region anerkannter Referent zum Thema Alsen, erklärte den Teilnehmern in einer eineinhalbstündigen Führung die Geschichte und Entwicklung des Zementwerkes.

Dr. Maria Meiners-Gefken

 

Die etwas andere Hafenrundfahrt ...

Auge in Auge mit den Giganten!

 

Mit 57 Mitgliedern und Gästen (ausgebucht) ging es am 03. September auf die etwas andere Hamburger Hafenrundfahrt mit exklusiven Einblicken in den Containerhafen.

So wurde es uns jedenfalls angekündigt und ich muss gestehen, dass mir selten bei einer Besichtigungsfahrt so viele Erkenntnisse über die Stadt Hamburg, den Hafen, die Baugebiete

(z.B. Altenwerder) und die technischen und logistischen Abläufe der Containerverladung praxisnah mit Sicht auf die aktuelle Technik vermittelt wurden.

 

Unser Besichtigungsbereich

Das lag natürlich im Wesentlichen an unserem Guide von der Firma Jasper. Ihm gelang es hervorragend diese komplexen Themen mit umfangreichen Zahlen und Fakten zu füllen, die einem  selbst nach

3 Stunden niemals das Gefühl  der Ermüdung  gaben, sondern einem immer wieder zum Zuhören und Sehen animierte.

Genannte Fakten und Zahlen in  gigantischen Höhen möchte ich dem Leser und mir ersparen, trotzdem aber erwähnen, dass die größten Containerschiffe über mehr als 20.000 Containerstellplätze verfügen.

Diese müssen wegen der Liegegebühren kurzfristig ent- und beladen werden, wobei natürlich riesige Anforderungen auf die Logistik zukommen.

Dass der Hamburger Hafen sich diesen Anforderungen stellt und wie er diese bewältigt, konnte uns eindrucksvoll  demonstriert werden.

(siehe auch Bilder). 

Das ehemalige Dorf Altenwerder wurde in den 1960er Jahren zum Hafenerweiterungsgebiet erklärt. Die Einwohner wurden umgesiedelt.  Von der alten Bebauung ist nur noch die Altenwerderaner Kirche übrig geblieben. 2003 wurde der Containerterminal Altenwerder in Betrieb genommen. Viele weitere Baumaßnahmen sind abgeschlossen, andere werden bis zur Fertigstellung noch Jahre dauern.

Auch eine sachliche Betrachtung zu den Hamburger Bemühungen einer Elbvertiefung mit Sicht zur Wettbewerbsfähigkeit des Hafens wurde angeschnitten.

International seamen´s club

 

Die Besichtigung des DUCKDALBEN international  seamen´s club im Walterhofer Teil des Hafens war ein weiteres Highlight unserer Tour. In dieser überwiegend ehrenamtlich geführten Seemannsmission wird den Seeleuten gleich welcher Glaubensrichtung oder Hautfarbe während Ihres  Aufenthaltes ein gemütliches Beisammensein geboten.

Auch ein Raum der Stille ist vorhanden 

Die Einrichtung und das Ambiente laden dazu in eindrucksvoller Weise ein, zumal sie Schätze enthalten, die überwiegend von Seeleuten aus der ganzen Welt mitgebracht, geschenkt und hier ein liebevoll eingerichtetes Plätzchen erhalten.

 

Raum der Stille

 

    Auf der Rückfahrt über die Köhlbrandbrücke konnten wir noch einmal, begleitet von einem herrlichen Sonnenuntergang, das riesige Hafengelände   

    bewundern. Der Reisebus der Firma LAMPE Reisen brachte uns dann wieder in Richtung Heimat.

Werner Kaufmann

 

Gemeinsamer Mittagstisch in Krempe

Dr. Maria Meiners-Gefken und Ruth Hellmann

 

Letztes Thema: Spargelvariationen

 

 

 

 

Seit nunmehr einem Jahr laden die Bürgerinformation Krempermarsch (BIK) und die Volkshochschule Krempe  e.V. interessierte Seniorinnen und Senioren zum gemeinsamen Mittagstisch ein. Um 10 Uhr morgens startet die 15 bis 20 Personen umfassende Gruppe in der Lehrküche des Schulverbandes Krempermarsch mit einer gemeinsamen Besprechung der Menüfolge. Pünktlich um 12 Uhr steht das Essen dann auf dem gedeckten Tisch. Auf dem Speiseplan stehen insbesondere traditionelle und regionale Gerichte. Aktuell im Juni lautete das Motto natürlich „Spargel in den vielfältigsten Varianten“.  Ruth Hellmann, Mitglied der Arbeitsgruppe der BIK, leitet den jeweils am ersten Freitag im Monat stattfindenden Kochtreff. „Wir achten vor allem darauf, dass wir alle je nach ihren Möglichkeiten in den Kochprozess einbinden. Vor allem kochen wir Gerichte, die der Einzelne sich zu Hause nicht mehr kocht, weil der Aufwand einfach zu hoch ist“ so Ruth Hellmann. Inspiriert durch das in der Gemeinde Rethwisch bereits seit den 80er Jahren bestehende Angebot des gemeinsamen Mittagstisches für Senioren, schaffte der Blick über die Gemeindegrenzen hinweg eine nachhaltige Umsetzung auch in Krempe.

Jetzt bedankte sich Maria Meiners-Gefken von der BIK bei Ruth Hellmann für ihr starkes Engagement. „Dies ist wieder einmal ein sehr gutes Beispiel dafür, dass

durch ehrenamtliches Engagement neue soziale Teilhabemöglichkeiten für Senioren geschaffen werden können“, betonte Meiners-Gefken.

Das letzten Treffen vor der Sommerpause findet statt am 06. Juli 2018 in der Zeit von 10.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr in der Schulküche am Burggraben in Krempe. Dieses Mal stehen vielfältige Nudelgerichte auf dem Speiseplan. Die Kosten für die Lebensmittel und Getränke werden gemeinsam umgelegt.

Um eine Anmeldung wird gebeten: Tel.: 04824 4069248 oder www.vhs-krempe.de

 

Dr. Maria Meiners-Gefken

 

 

Fahnenschwenken als neues Hobby entdeckt!

 

talentCAMPus 2018

Osterferien

 

 

Fahnenschwenken zwischen Tradition und Moderne, das war das Motto des aktuellen talentCAMPus der Volkshochschule Krempe e.V. in den Osterferien. 17 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren tauchten eine Woche lang ein in die Zeit des mittelalterlichen Krempes. Im Mittelpunkt dabei standen die Kremper Fahnenschwenker und die Gilde. Diese fanden ihren Ursprung in dieser Zeit und prägen auch heute noch das Bild der kleinsten Stadt in Holstein. Die Teilnehmer der Ferienwoche hinterfragten nicht nur die Veränderungen der Traditionen und des Brauchtums, sondern auch die persönlichen und sozialen Fähigkeiten der Menschen, die für ein soziales Miteinander in der damaligen Zeit wichtig waren.  Nach dem gemeinsamen Frühstück im Vereinsheim des TuS Krempe erkundeten die Kinder und Jugendlichen vormittags mit Fotoapparaten bewaffnet Stadt und Leute. Natürlich stand das Archiv der Alten Stadtgilde im Erkundungsplan. Am alten Stadtmodell konnte der amtierende Ältermann der Stadtgilde, Wolfgang Dörner, genau erklären, wo die alten Stadttore zu finden waren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen widmete sich eine Gruppe dann um die Auswertung und Bearbeitung der geschossenen Fotos. Diese wurden in der Abschlusspräsentation am letzten Veranstaltungstag den Eltern und Freunden erklärt. Eine andere Gruppe wurde unter Leitung von Nico Feldhaus, selbst Kremper Fahnenschwenker, in die Kunst des Schwenkens eingeweiht. „Die Fahnen werden mit der Zeit ganz schön schwer“, so Christian Rave aus Süderau. Mit viel Applaus konnte diese Gruppe ihr Können am Abschlusstag unter Beweis stellen. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir in dieser Woche so viel erreichen würden“, stellte Nico Feldhaus voller Begeisterung fest. Die Teilnehmer bekundeten ihr Interesse an weiteren Trainingseinheiten.

Unter dem Motto „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ werden die ganztägigen Maßnahmen des talentCAMPus finanziert mit Mitteln des Bundes und sind daher kostenlos für alle Teilnehmenden. Sie zielen darauf ab, neben kultureller Bildung auch die interkulturellen, sprachlichen und sozialen Kompetenzen der Kinder zu fördern. Die VHS Krempe e.V. hat für die letzten zwei Wochen in den Sommerferien bereits die Anträge gestellt. Hier geht es dann um zwei ganz unterschiedliche Themen: Feuerwehr und Hip Hop. Die Projekte werden jeweils im Bündnis mit dem Jugendpfleger, der Integrationsbeauftragten, den Panthers Cheerleading Krempe e.V., dem TuS Krempe und der Stadtfeuerwehr vor Ort umgesetzt.  Weitere Informationen unter maria.meiners-gefken@vhs-krempe.de

 

Dr. Maria Meiners-Gefken

Motto:

Fahnenschwenken zwischen Tradition und Moderne

 

 

 

Harlem Jump - Hot Swing in Krempe

 

Swing, Jump-Blues und früher Rhythm 'n Blues, das war das Motto am 17. Februar 2018 in der Willi-Steinmann-Halle. Auf Einladung der Volkshochschule Krempe gastierte mit Harlem Jump eine der traditionsreichsten Hot Swing Bands des norddeutschen Raums. Rund 100 Zuhörer waren begeistert von der eindrucksvollen und authentischen Musik der neun Musiker. Das vom Sänger Nicolo Kramer moderierte Programm mit Titeln u.a. von Duke Ellington, Louis Jordan, B.B. King oder Nat King Cole kam bei den Zuhörern gut an, die Stimmung war gut.

Weitere Informationen zur Band: www.harlemjump.de

 

Dr. Maria Meiners-Gefken

 

 

Unerwartet hoher Andrang beim Vortrag über die Kremper Au!

 

Damit hatten die Veranstalter nicht gerechnet. Peter Rehfeld als Referent und Maria Meiners-Gefken als Vorsitzende der Volkshochschule Krempe e.V. waren über das unerwartet hohe Interesse am Bildervortrag über die Kremper Au im Jahre 1960 positiv überrascht. Mit fast 70 Besuchern aus Krempe und Umgebung war der Alte Gerichtssaal im Haus der Krempermarsch am 6. Januar bis auf den letzten Platz besetzt. „Wir mussten leider mehrere Interessenten wieder nach Hause schicken“, so die Leiterin der VHS. Die in den 50er und 60er Jahren vom Kremper Drogisten Kurt Rehfeld aufgenommenen Fotografien der Krempau von der Quelle bis zur Mündung waren in langwieriger Arbeit durch seinen Sohn Peter Rehfeld gesichtet und digitalisiert worden.  Viele Besucher konnten als Zeitzeugen zusätzliche Informationen und Hinweise zu den Bildern geben. „Es ist für viele heute kaum noch vorstellba, wie die Kremper Au früher direkt durch die Stadt Krempe geflossen ist“, so der Referent. Heute umfließt sie Krempe über den Hohenfelder Umlaufkanal.

Aufgrund des großen Interesses wird der Vortrag wiederholt. Dieser findet statt am Samstag, 3. Februar um 16.00 Uhr im Haus der Krempermarsch, Stiftstr. 16a in Krempe.

Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 3 Euro erhoben.

Dr. Maria Meiners-Gefken

 

 

Referent Peter Rehfeld

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